Dieses Wort steht in Fiji für „Guten Tag“, „Herzlich Willkommen“ und ist das Allzweckwort schlechthin um die Lebensfreude der Einwohner zu beschreiben. Seit 11 Tagen bin ich nun auf „der Insel“ und es war eine sehr schöne Zeit bisher. Fiji besteht natürlich nicht nur aus einer Insel, sondern anscheinend aus ca. 300 (Dreihundert). Die Hauptinsel, Viti Levu, ist die größte und jeder kommt hier an. Genauer gesagt in Nadi, denn von hier aus starten viele Touren und Boote, ein Flughafen ist dort und viele Hostels/Hotels sind ansässig. Auch ich habe dort meine erste Nacht verbracht. Die Hauptstadt heißt Suva und befindet sich etwa auf der anderen Seite der Insel. Bisher war ich noch nicht dort (und werde wohl auch nicht mehr hinfahren). Um es klar zu sagen, die Regenzeit hat ihren Namen zurecht hier in Fiji. Aus dem Flughafen draußen, gab es erst mal grauen Himmel und Regen zur Begrüßung. Und das sollte dann auch ein paar Tage so bleiben… klar, es ist Regenzeit aber die sieht natürlich auch nicht immer gleich aus. Mit etwas Glück erwischt man mehr sonnige als verregnete Tage. Tja, aber immer, wenn ein Zyklon die Inselgruppe trifft oder auch nur knapp vorbei zieht, bringt der natürlich viel Regen mit- Wind sowieso. Das Wetter schlägt hier manchmal innerhalb von Sekunden um.
Naja, jedenfalls habe ich den sog. Bula Pass gebucht, 7 Tage, 6 Nächte, mit dem man dann Insel Hopping auf den Yasawa Islands macht. Diese ca. 30 Inseln gelten als die schönsten in Fiji. Man steigt in die Fähre, lässt sich zu einer Insel fahren, bleibt dort solange man möchte, und lässt sich dann wieder mitnehmen. Ich war auf 4 verschiedenen Insel in dieser einen Woche. Die kleinste, Bounty Island, kann man zu Fuß in 30 Minuten umrunden. Die ersten 4 Tage waren wettermäßig sicher nicht so der Hit, oft starker Regen und stürmig. In einer Nacht dachte ich, es weht jeden Moment das Dach weg. Ist zum Glück aber nicht passiert. Es ist aber nicht so, dass wir den ganzen Tag drin sitzen mussten, denn es hat nicht immer geregnet und dann konnte man auf Inselerkundungstour gehen oder diverse Aktivitäten buchen, die auf allen Inseln ähnlich waren: Schnorcheln, Tauchen, Fischen, Höhlentrip, Blue Lagoon Trip (dort wurde der Film die blaue Lagune gedreht), Volleyball, Kayaken etc. zwischen 25 und 30 Grad ist hier trotzdem immer.
Und als dann tatsächlich die Sonne rauskam, zeigten die Inseln auch ihren ganzes Potential. Paradisisch, wie auf Postkarten, mit türkisblauem Meer, Sandstränden und Kokospalmen. Die Hängematte und der Cocktail waren auch nicht weit… schnorcheln der absolute Wahnsinn, tausende bunte Korallenfische auf engstem Raum- mit etwas Glück sieht man auch mal einen Riffhai 🙂
Ich war dann schon zufrieden mit den paar Sonnentagen, die haben doch für vieles entschädigt. Noch ein Wort zu den Einwohnern von Fiji- die allermeisten sind wirklich sehr freundlich und relaxt, es herrscht überall die berühmte „Fiji-Time“. Heißt nichts anderes, dass alles etwas langsamer geht als bei uns… aber man hat ja Zeit. Auch ganz witzig: Bei der Ankunft auf den Insel wird man mit Ukulele und traditionellem Gesang begrüßt. Die Blumenketten gab es aber nicht, vielleicht ist das ja nur auf Hawaii so 🙂 Naja, seit gestern bin ich wieder zurück auf der Hauptinsel und habe meinen Flug nach Hawaii von 14.2. auf 12.2. vorverlegt. Fiji war schön aber jetzt freue ich mich auf Hawaii, habe volle 3 Wochen Zeit! Und bitte Daumen drücken, dass das Wetter dort besser ist … 🙂