• Start
  • Die Route / Around The World
  • Rucksack & Co.
  • Fotoalbum / Gallery
  • funny things

3,2,1…einfachmalweg – ein Reiseblog

Singapore – Australia – New Zealand – Fiji – Hawaii – Panama – Colombia – Ecuador/Galapagos – Peru – Bolivia – Argentina – Brazil

Feed
  • Es gibt keinen Strom auf Hawaii – aber Bier!

    März 5th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Heute ist der 4.3. 2012, ein Tag nach meinem 29. Geburtstag und gleichzeitg Tag 200 meiner Reise. Ich sitze am internationalen Flughafen in Honolulu, Hawaii; in 2 Stunden geht mein Flug über Houston, Texas nach Panama City. Mit anderen Worten, in ca. 15 Stunden werde ich zum ersten mal Süd- bzw. Zentralamerika betreten. Ich bin noch nicht mal ganz sicher, ob ich reingelassen werde, da man für Panama eigentlich ein Ausreiseticket vorweisen muss, das ich aber nicht habe… ich bin aber nicht der erste mit diesem Problemchen, habe recherchiert und in der Regel klappt es schon irgendwie. Im schlimmsten Fall müsste ich eben noch ein Ticket kaufen. Ich werde die ersten Nächte bei Ramses, einem Einheimischen verbringen, er ist mein 3. Couchsurfing Gastgeber. In 2 Tagen kommt dann noch Dominik, ein Freund aus Deutschland“vorbei”, und wir werden uns knappe 2 Wochen Panama zusammen anschauen. Sehr cool, freut mich natürlich!Diamond Head, Honolulu

    Aber jetzt erst mal bischen was zu Hawaii, habe mich ja schon wieder länger nicht gemeldet, zumindest nicht mit Text, Bilder gabs ja schon zu sehen! 🙂

    Vielleicht mal kurz als Erklärung für alle, die sich noch nicht so genau mit Hawaii beschäftigt haben: Hawaii ist ein Bundesstaat der USA und besteht aus 8 Inseln. 7 davon kann man als Tourist betreten, eine gilt als „verbotene“ Insel. Die populärsten vier Inseln heißen Oahu, Maui, Kauai und Big Island. Auf der „Hauptinsel“ Oahu liegt der wichtigste Flughafen und die Hauptstadt Honolulu. Oahu ist aber nicht die größte Insel, das ist nämlich wie der Name schon sagt „Big Island“ bzw. Hawai`i (ja, die Insel gibt der gesamten Inselgruppe ihre Namen) und ist ca. doppelt so groß wie alle anderen 7 Inseln zusammen. Das Schöne ist, dass jede einzelne auf ihre Art verschieden und somit einen Besuch wert ist. Ich war auf den vier besagten Inseln plus Lana´i, dort aber nur einen Tag und etwas unfreiwillig – war aber trotzdem nett 🙂

    Oahu: Abgesehen vom sehr berühmten aber touristischen Waikiki Beach (an dem man sich meiner Meinung nach nicht zu lange aufhalten sollte) hat diese Insel noch deutlich mehr zu bieten. Traumstrände, Regenwald, Surfmeisterschaften, Albatrosskolinien, Fallschirmspringen…

    Maui, etwas weniger überlaufen aber immer noch mit genügend Touristen gesegnet. Bietet ebenfalls fast alles genannte und ist einfach eine sehr abwechslungsreiche Insel…

    Bis Island ist vor allem für seinen noch aktiven Vulkan bekannt und diverse Tauchplätze. Dazu nachher mehr.

    Kaua´i: Bekannt für seine Ruhe, Natur, Traumstrände. Dort wurden große Teile des Films Jurassic Park gedreht.  Es gibt dort aber leider keine Dinosaurier mehr aber dafür sehr sehr viele Hühner.

    Okay, und ich fange nochmal von vorne an: In Honolulu mit dem Flieger angekommen (von Fiji) dort erst mal genervt, weil es keinen Blumenkranz zur Begrüßung gab und ich ewig suchen musste, bis ich endlich mal 2,50 Dollar in passend und bar hatte. Der Bus gibt nämlich kein Wechselgeld. Aber dafür ist er billig.

    Die ersten 3 Nächte dann in einem Hostel nahe Waikiki Beach verbracht. War ganz ok für ein Stadthostel, aber die sind halt tendenziell immer etwas schäbiger. Waikiki ist quasi der Ballermann von Hawaii. Wenn man nur hier bleibt und sich nichts anderes anschaut, ist man wohl selber schuld. Habe am zweiten Tag einen Ausflug an die Hanauma Bay gemacht, ein unter Naturschutz stehender Strand mit Riff, an dem man gut schnorcheln kann. Fazit wie so oft: Sehr schön!

    Hanauma Bay

    Man merkt natürlich, dass man in den USA ist. Fastfood im Überfluss, dicke, laute Autos und Amis überall. Plus Touristen. Wobei Hawaii schon noch etwas unterschiedlich zum Festland ist und das nicht nur, weil es hier immer „Mahalo“ anstatt „Thank you“ heißt. Ich will mich auch gar nicht über das Essen beschweren, das ist hier schon ganz gut, es gibt einfach soviel Auswahl überall und es muss nicht unbedingt Fast Food sein, es gibt auch besseres. Und obwohl Hawaii als teuer gilt, sind einige Dinge doch wieder gefühlt billiger, z.B. Alkohol. So ist das halt wenn man vom teuren Australien und Neuseeland kommt. Auch Aktivitäten wie Fallschirmspringen, Whalewatching etc. sind hier deutlich günstiger.

    Am vierten Tag ging es dann mit einem Miniflugzeug zur Insel Maui, wo ich eine Woche geblieben bin. Hatte dort ein ziemlich schönes Hostel gefunden, mit Whirlpool im Garten, gute Leute und gratis Ausflügen jeden Tag. Es gab Dschungelwanderungen, Schnorchel-Touren, Vulkanwanderungen… so lies es sich schon aushalten! Die letzten zwei Tage hatte ich noch selbst ein Mietauto und bin noch etwas rumgefahren. Z.B. an den Red Sand Beach und den Black Sand Beach. Siehe auch unter Fotos.

    Ein weiteres Highlight war definitiv das Whalewatching- Buckelwale mit Kälbern, der Februar ist der beste Monat im Jahr um sie dort zu sehen. Sehr beeindruckend, wenn diese riesigen Tiere aus dem Wasser springen. Und wenn man seinen Kopf unter Wasser hält, hört man sie singen.Wal springt aus dem Wasser bei Maui
    Achja! Eins hab ich vergessen: Ich bin gar nicht direkt nach Maui geflogen, sondern auf die kleine Insel Lana´i die direkt drunter liegt. Und wieso? Weil ich es irgendwie geschafft habe, mir einen falschen Flug zu buchen und der lies sich eben nicht stornieren. Darum bin ich dann dort gelandet, habe mich einen Tag umgeschaut und bin dann Abends mit der Fähre nach Maui 🙂 Mittlerweile werd ich auch nicht mehr seekrank und kann auch lesen im Bus, ohne dass mir schlecht wird- hoffe, das bleibt jetzt so und war nicht nur Zufall.

    Nach einer Woche Maui gings dann nach Big Island. Inselhopping mit dem Flugzeug quasi.
    Raus aus dem Flughafen, schnell zur Mietwagenstation und dann erst mal ab ins Hostel. Achja, der Mietwagen. Ist schon witzig, was man da manchmal bekommt. Ich hatte es online gebucht und einfach die günstigste Klasse gewählt. Und dann stellen die mir so einen Sportwagen hin. Sah schon ganz nett aus aber eigentlich mag ich diese Karren gar nicht so, weil die so niedrig und unpraktisch sind und ich fast einen Tick zu groß dafür bin. Sind halt so Angeberautos 🙂 Aber es war dann doch ganz witzig, damit zu fahren und bei Sonne hab ich dann natürlich auch das Dach verschwinden lassen.Cabrio fahren auf Big Island

    Ja, leider hats gleich von Anfang an wieder wie aus Kübeln geschüttet und ich hab ne Weile gebraucht, bis ich die Unterkunft gefunden hatte. Zwischendurch gings mal wieder kurz zu Subway. Ich muss ja schon sagen, dass das mein Lieblings Fastfood geworden ist. Mc Donalds, Burger King und Co. mag ich eigentlich nicht mehr so sehr, man fühlt sich einfach immer zu voll danach. Aber das ist ja auch keine wirklich neue Erkenntnis. Subway allerdings könnt ich fast jeden Tag essen- ist ja tendenziell auch noch das gesundeste Fastfood.

    Das Hilo Backpackers Hostel hat mir richtig gut gefallen. Hohe, große Räume, vor allem der Gemeinschaftsraum. Kein Wunder, bevor es ein Hostel wurde, wurde das Haus als Feuerwehrstation und davor als kleine Kirche benutzt. Wenig los, schön ruhig, freies Internet (wie bisher fast überall auf Hawaii, so wie es halt sein muss), gute Badezimmer und Betten. Hat alles gepasst. Aber ein altes Gebäude, wie schon erwähnt, und somit auch Abnutzungserscheinungen, zumindest was die Stromverteilung angeht. Mit Verteilen war dann am Nachmittag nicht mehr viel, es gab nämlich einen Stromausfall, der ca. 24 Stunden anhalten sollte. Die Sicherungen waren komplett durchgebrannt. Was erst mal nervig erschien, wurde dann aber doch nochmal zu einer angenehmen Abwechslung, denn es gab Gratis Pizza bei Kerzenlicht und obendrauf noch das Geld für eine Nacht zurück.

    Am Abend des ersten Tages bin dann in den Volcano National Park gefahren und habe mir eine Krater angeschaut aus dem man im Dunkeln Lava glühen sieht. Sehr eindrucksvoll.

    Lava glüht im Krater

    Das Beste folgte dann aber am nächsten Tag: Ein Nachttauchgang mit Manta Rochen. Eines der beeindruckendsten Sachen, die ich auf meiner Reise bisher erlebt habe. Man springt im Dunkeln ins Wasser mit einer Taschenlampe bewaffnet, setzt sich auf den Meeresgrund in ca. 10 m Tiefe, leuchtet und wartet und wartet bis die Mantas kommen. Und das geht schnell, denn die kennen das schon und wissen, dass bei den Tauchern viel Futter wartet. Sie ernähren sich nämlich von Plankton, welches vom Licht der Lampen angezogen wird.
    Einfach spektakulär, knapp 20 riesige Rochen (bis zu 5 m breit) schwebten für 45 Minuten über unseren Köpfen, drehten Loopings und kamen bis auf wenige Zentimeter an uns heran. Manchmal musste man sich sogar ducken. Das ganze sah aus wie eine Lasershow mit den Stars, den Mantas, in der Mitte.Manta Ray Dive
    Und jetzt noch für alle Hobbybiologen, die gehört haben “dass doch der eine Australische Krokodilmann von so einem Rochen getötet wurde”: Steve Irwin, so heißt der nämlich, starb mysteriöserweise durch einen Stachelrochen, welche eigentlich auch harmlos sind, aber eben im Gegensatz zu Mantarochen, welche gar keine Waffen haben, einen Stachel besitzen. Daher der Name. Also keine Panik, Mantas, und Rochen im allgemeinen sind sehr friendliche Tiere.

    Am dritten Tag bin ich dann noch bischen auf Big Island rumgefahren, ohne nennenswerte Highlights, einfach Alltagsgeschäft, Wasserfälle, Strände und so langweiliger Kram 🙂

    Ja, und dann ging es nach Kaua´i, die „Garteninsel“ und vermeintlich schönste und üppigste in Hawaii. Habe dort 4 Nächte verbracht. Mal wieder ein gemütliches Hostel, sehr familiär und wie eigentlich fast immer nette Leute getroffen. Unter anderem Flip (Anthony), ein Amerikaner, den ich jetzt noch mal erwähnen muss, weil wir uns ganz besonders gut verstanden haben. Achja, und dann war da noch Reto und Jonas, zwei Schweizer aus Winterthur, die allerdings nicht zusammen unterwegs waren. Habe mich aber mit beiden angefreundet und wir haben unter anderem dem Ausflug zum Waimea Canyon zusammen gemacht. Dieser wird auch gern mal Grand Canyon des Pazifiks genannt, ist allerdings deutlich grüner als sein große Bruder in Arizona. Waimea CanyonAbgesehen vom Canyon gab es noch einen Tagesausflug mit dem Kayak zu einem ziemlich beeindruckenden Wasserfall im Regenwald, den “Secret Falls”. War eine ziemlich schlammige Angelegenheit- aber cool!

    Kaua´i ist wirklich extrem grün und hat paradisische Stellen, das Wetter hätte allerdings schon besser sein können, es hat einfach oft geregnet. Naja, warm ist es ja trotzdem.


    Und dann gings wieder zurück nach Oahu, für die letzten 3 Nächte, nochmal eine Nacht in Waikiki und dann 2 Nächte an der Nordseite, von wo ich quasi gerade komme. Sehr schön dort oben, realaxt und beliebt bei Profi-Surfern und wir haben heute gesehen, wieso. Riesige Wellen, ich schätze mal, um 4-5 Meter hoch. Habe ich nirgends zuvor gesehen. Und manche surfen da wirklich… schon beeindruckend, sowohl die Sportart als auch die Naturgewalt.


    Surfer, Oahu North Shore

    Und was war mit Fallschirmspringen? Seit Australien will ich das ja machen und hab jetzt im Endeffekt bis Hawaii und meinem Geburtstag gewartet und…: Es wurde wegen Regen abgesagt. Etwas schade ist es schon aber es war ja nicht die letzte Gelegenheit.

    Hawaii war eine ganz besondere Zeit, 3 Wochen sind sehr schnell vergangen, ich habe mal wieder viele gute Leute kennen gelernt, von denen ich hoffentlich einige irgendwann wieder sehen werde und ich habe einen Überblick über die Inseln hier bekommen. Ein zweiter Besuch ist nicht ausgeschlossen. Mit Hawaii endet für mich auch die Hälfte meiner Reise. Singapur, Australien, Neuseeland, Fiji… und jetzt Hawaii liegt hinter mir.

    Ein neues Abenteuer steht an und das heißt Südamerika. Spanisch lernen, das ist mein Hauptziel, mal sehen wie es läuft. Ich habe viel gesehen in der letzten Zeit und merke, dass ich mal wieder etwas Ruhe und langsameres Reisen brauche. Das sollte doch aber zu schaffen sein 🙂

    Ich bin schon etwas aufgeregt und gespannt, was mich erwartet. Länder, die auf dem Plan stehen (kein Muss aber möglich): Panama, Costa Rica, Kolumbien, Ecuador+Galapagos, Peru, Chile, Bolivien, Argentinien, Brasilien, (Uruguay, Paraguay?)…

    Ab jetzt habe ich auch das Gefühl, dass der Countdown für meine Rückkehr rückwärts läuft, auch wenn das noch ein paar Monate dauern kann.

    Auf geht´s nach Panama!

  • Bula!

    Feb. 11th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Dieses Wort steht in Fiji für „Guten Tag“, „Herzlich Willkommen“ und ist das Allzweckwort schlechthin um die Lebensfreude der Einwohner zu beschreiben. Seit 11 Tagen bin ich nun auf „der Insel“ und es war eine sehr schöne Zeit bisher. Fiji besteht natürlich nicht nur aus einer Insel, sondern anscheinend aus ca. 300 (Dreihundert). Die Hauptinsel, Viti Levu, ist die größte und jeder kommt hier an. Genauer gesagt in Nadi, denn von hier aus starten viele Touren und Boote, ein Flughafen ist dort und viele Hostels/Hotels sind ansässig. Auch ich habe dort meine erste Nacht verbracht. Die Hauptstadt heißt Suva und befindet sich etwa auf der anderen Seite der Insel. Bisher war ich noch nicht dort (und werde wohl auch nicht mehr hinfahren). Um es klar zu sagen, die Regenzeit hat ihren Namen zurecht hier in Fiji. Aus dem Flughafen draußen, gab es erst mal grauen Himmel und Regen zur Begrüßung. Und das sollte dann auch ein paar Tage so bleiben… klar, es ist Regenzeit aber die sieht natürlich auch nicht immer gleich aus. Mit etwas Glück erwischt man mehr sonnige als verregnete Tage. Tja, aber immer, wenn ein Zyklon die Inselgruppe trifft oder auch nur knapp vorbei zieht, bringt der natürlich viel Regen mit- Wind sowieso. Das Wetter schlägt hier manchmal innerhalb von Sekunden um.
    Naja, jedenfalls habe ich den sog. Bula Pass gebucht, 7 Tage, 6 Nächte, mit dem man dann Insel Hopping auf den Yasawa Islands macht. Diese ca. 30 Inseln gelten als die schönsten in Fiji. Man steigt in die Fähre, lässt sich zu einer Insel fahren, bleibt dort solange man möchte, und lässt sich dann wieder mitnehmen. Ich war auf 4 verschiedenen Insel in dieser einen Woche. Die kleinste, Bounty Island, kann man zu Fuß in 30 Minuten umrunden. Die ersten 4 Tage waren wettermäßig sicher nicht so der Hit, oft starker Regen und stürmig. In einer Nacht dachte ich, es weht jeden Moment das Dach weg. Ist zum Glück aber nicht passiert. Es ist aber nicht so, dass wir den ganzen Tag drin sitzen mussten, denn es hat nicht immer geregnet und dann konnte man auf Inselerkundungstour gehen oder diverse Aktivitäten buchen, die auf allen Inseln ähnlich waren: Schnorcheln, Tauchen, Fischen, Höhlentrip, Blue Lagoon Trip (dort wurde der Film die blaue Lagune gedreht), Volleyball, Kayaken etc. zwischen 25 und 30 Grad ist hier trotzdem immer.
    Und als dann tatsächlich die Sonne rauskam, zeigten die Inseln auch ihren ganzes Potential. Paradisisch, wie auf Postkarten, mit türkisblauem Meer, Sandstränden und Kokospalmen. Die Hängematte und der Cocktail waren auch nicht weit… schnorcheln der absolute Wahnsinn, tausende bunte Korallenfische auf engstem Raum- mit etwas Glück sieht man auch mal einen Riffhai 🙂
    Ich war dann schon zufrieden mit den paar Sonnentagen, die haben doch für vieles entschädigt. Noch ein Wort zu den Einwohnern von Fiji- die allermeisten sind wirklich sehr freundlich und relaxt, es herrscht überall die berühmte „Fiji-Time“. Heißt nichts anderes, dass alles etwas langsamer geht als bei uns… aber man hat ja Zeit. Auch ganz witzig: Bei der Ankunft auf den Insel wird man mit Ukulele und traditionellem Gesang begrüßt. Die Blumenketten gab es aber nicht, vielleicht ist das ja nur auf Hawaii so 🙂 Naja, seit gestern bin ich wieder zurück auf der Hauptinsel und habe meinen Flug nach Hawaii von 14.2. auf 12.2. vorverlegt. Fiji war schön aber jetzt freue ich mich auf Hawaii, habe volle 3 Wochen Zeit! Und bitte Daumen drücken, dass das Wetter dort besser ist … 🙂

  • Australien Open 2012

    Feb. 11th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Hallo! Ich bin jetzt bereits seit einer Woche auf Fiji und merke gerade, dass ich noch den Bericht für Melbourne/Australien Open schuldig bin. Am 24. 25. Januar hatte ich Tickets für das größte Tennisturnier Australiens und zwar für 2 Viertelfinalspiele: Rafael Nadal – Tomas Berdych und Novak Djokovic – David Ferrer. Beide Matches waren spannend und es war ein weiteres Highlight auf meiner Reise, die Profis live und in einer großen Arena zu sehen. Die Stimmung auf der gesamten Anlage war super und das Wetter bombastisch, mit gut 30 Grad fast schon zu heiß! Auf jeden Fall will ich jetzt auch Wimbledon in London und die French Open irgendwann mal besuchen. Liegt ja quasi direkt vor der Haustür! Auch die restlichen Tage in Melbourne waren sehr relaxt, ich mag die Stadt einfach und das Wetter war wie gesagt bombastisch… jetzt aber zum Bericht von Fiji… Bilder vom Tennis lade ich noch hoch 🙂

  • Bye Bye New Zealand

    Jan. 28th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Meine Zeit in Neuseeland ist nun schon seit 5 Tagen Geschichte und ich bin wieder zurück in Melbourne, Australien. Es ist schon etwas komisch und ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, denn der Gegensatz der Südinsel Neuseelands zu Melbourne könnte nicht größer sein. Weite, einsame Natur vs. Multi-Kulti Millionenstadt. Meine letzten 2 Wochen in Neuseeland waren nochmal sehr angenehm, wenn auch nicht mehr ganz so spektakulär. Nachdem ich Dunedin verlassen hatte, gings erst nochmal ins Inland in die Natur. Am Lake Tekapo Halt gemacht, im SPA gewesen und am nächsten Tag eine 3-4 Stunden Wanderung gemacht. Am See entlang, mit großartigem Panoramablick auf die “Southern Alps”- eben die Alpenkette auf der Südinsel. Dort gab es auch eine berühmte Sternwarte auf einem Berg, von dem man angeblich die meisten Sterne… der Welt, der südlichen Hemisphäre oder was auch immer sehen kann – ob´s stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich kann sagen, dass es tatsächlich sehr viele waren. Kein Wunder, dort gab es ja auch weit und breit keine Lichtquellen, die stören könnte. Bilder der Wanderung sind online.

    Am nächsten Tag gings dann weiter, zum Mt. Cook, dem höchsten Berg Neuseelands mit… glaube um die 3700 Meter und bischen mehr. Leider bin ich vom schönesten Wetter direkt in eine Regenwand gefahren, die sich gerne mal dort im Tal aufbaut. Der Wetterbericht für den nächsten Tag war auch nicht gerade rosig, also bin ich direkt wieder umgekehrt und Richtung Küste gefahren. Naja, man kann eben nicht alles machen, somit fiel diese Wanderung also ins Wasser. Geschafft hab ich es dann bis zum gemütlichen Küstenort Timaru, wo ich 3 Nächte geblieben bin und weitestgehend relaxt habe- mal wieder. War doch etwas müde vom vielen fahren, wandern und Sachen anschauen.

    Aber man ist ja vielleicht nur einmal im Leben in Neuseeland, deshalb hab ich mich dann nochmal dazu durchgerungen, eine Rafting Tour zu buchen. 2,5 Stunden aufm Wasser, davon aber die kürzeste Zeit wirklich viel Action- aber so ist das anscheinend beim Raften. Zumindest in Neuseeland 🙂 Spaß hat es trotzdem gemacht und das Panorama war traumhaft.

    Von dort aus Ging es dann über einen kleinen Umweg zu meiner letzten Station, Christchurch. Der kleine Umweg führte allerdings über 13km staubigen Kies bis zum Herr der Ringe Drehort “Edoras in Rohan”. Das Filmset war zwar nicht mehr da aber der Hügel und die Landschaft natürlich schon noch 🙂 Das kann ich also auch abhaken von der Liste!

    Christchurch hatte ja viele Erdbeben in der Vergangenheit, das stärkste im Februar 2011, beim dem 180 Menschen ums Leben kamen. Seitdem bebt es hunderte Male pro Tag, man spürt aber natürlich nicht alle. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe in den 3 Tagen kein einziges gemerkt. Erste Nacht im Hostel verbracht und einen Musiker, Neuseeländer kennen gelernt, der zu der Zeit auch an einem Festival in Christchurch aufgetreten ist. Spanish Guitar, ziemlich coole Musik. Bin dann mit ihm Abends noch in ne Kneipe mit Live Musik gegangen und paar Freunde von ihm kennen gelernt. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass es schon auch wichtig und vor allem interessant ist, ab und zu Einheimische zu treffen.

    Am zweiten Abend war es dann Zeit für eine Premiere: Ich hab meinen ersten “Couchsurfing-Host” bzw Gastgeber getroffen. Wer Couchsurfing nicht kennt, das ist ein Internationales Projekt, bei dem Einheimische dem Reisenden ein Zimmer, bzw eine Schlafgelegenheit anbieten umsonst anbieten. Die Vorteile liegen auf der Hand, es ist billig und man lernt viele interessante Menschen aus aller Welt kennen. Natürlich ist ein kleines Gastgeschenk obligatorisch. Ich wollte das schon lange machen aber habe mich nie wirklich darum gekümmert- doch jetzt wars dann endlich soweit. Mein Gastgeber war Howard, ein Chinese, der schon seit 11 Jahren in Neuseeland lebt. Er war wirklich sehr nett, hilfsbereit und wir haben Abends zusammen Malaysisch gekocht. Und ich hatte ein Zimmer mit nem großen Bett für mich allein 🙂 Denke, dass ich das in Zukunft öfter mal machen werde, vor allem in Südamerika, um mein Spanisch zu verbessern. So, und für alle, die jetzt aufschreien und meinen, das sei zu gefährlich, kann ich nur sagen, dass in der Regel nur sehr kontaktfreudige, nette Menschen da mitmachen und die Quote der Massenmörder nur sehr gering ist 🙂 Ausserdem kann man sich das Profil und die Bewertung der Leute im Internet anschauen. Und als fast 29 jähriger ist man wohl auch weit weniger gefährdet als 18 jährige Mädels- und es gibt einige, die so unterwegs sind. Die meisten erzählen es wohl aber eher nicht daheim 🙂

    Na, jedenfalls war das nochmal ein interessanter Abschluss für Neuseeland und es ist schon etwas schade, dass die Zeit dort nun vorbei ist. Ich habe extrem viel schöne Natur gesehen und die Zeit genossen. Allerdings ist auch dort der Tourismus sehr ausgeprägt, manchmal schon etwas zu viel, ähnlich wie in Australien aber das muss man wohl so akzeptieren und halt nicht blind jede Tour buchen. Ich hatte ja anfangs mal erwähnt, dass Neuseeland etwas bescheidener ist, was das angeht, das muss ich leider zurücknehmen 🙂 Dennoch, es ist ein großartiges Land und ich kann jedem nur empfehlen, ein Mietauto oder einen Campervan zu mieten und selbst herum zu fahren, mit dem Bus verpasst man einfach zu viel.

    Ja, und jetzt bin ich wie gesagt wieder in Melbourne und war bereits bei den Australien Open (Tennis). Das war sehr cool, habe zweit gute Spiele gesehen und die Atmosphäre auf der ganzen Anlage erlebt. Wäre gerne noch öfter hingegangen aber leider ist das ganze ja auch nicht wirklich umsonst! Melbourne ist heißt, um die 30 Grad jeden Tag. Sommer pur…

    Was gibt es sonst noch neues? Achja: Ich habe meine nächsten Flüge definitiv gebucht, am 1. Feb geht es nach Fiji, am 14. Feb nach Hawaii und Anfang März nach Panama. Von dort aus wird dann das nächste große Kapitel starten, Südamerika. Von Panama aus ist ein Segeltrip durch die Karibik nach Kolumbien aus geplant…. man wird sehen! Inzwischen bin ich nun schon seit 5 Monaten unterwegs…

  • Lebenszeichen aus Dunedin

    Jan. 10th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Und schon haben wir das Jahr 2012, immerhin schon wieder über eine Woche. Eine beliebter Zeitpunkt und festzustellen, „wie die Zeit doch rast“. Ja, und ich bin jetzt tatsächlich schon knappe 5 Monate auf Reisen.
    Silvester habe ich in Queenstown verbracht, früher eine kleine Stadt bzw. mehr ein Dorf, mittlerweile hat sich der Ort allerdings zu einem Touristenmagnet gemausert, mit Funsportarten und allen denkbaren Aktivitäten; Fallschirmspringen, Bungee, Speeboat fahren, Rafting, Kayak, Paragliding… ich zähle jetzt nicht alles auf. Der Ort liegt dennoch sehr idyllisch zwischen hohen Bergen und direkt am Lake Wakatipu, einer der größten Seen Neuseelands. Da besonders auf der Südinsel Neuseelands kaum Städte zu finden sind, war Queenstown komplett ausgebucht. (Fast) jeder wollte dort Neujahr verbringen. Die Stadt hat sich dann auch nicht lumpen lassen und brannte ein riesiges Feuerwerk über dem See ab- die Silvesterparty war auch gelungen. 3 Nächte habe ich dort verbracht, mal wieder etwas relaxt und einfach genossen, nicht von A nach B kommen zu müssen. Das Hostel hatte einen traumhaften Garten mit Blick auf die Berge und den See.

    Irgendwann gings dann aber wieder weiter und unsere Route führte uns Richtung Süden nach Te Anau am, ja genau, Lake Te Anau, welcher der zweitgrößte Neuseelands ist. Hier beginnt dann wirklich langsam das Ende der Zivilisation und die Herrschaft der Sandflies. Nur ganz kurz, diese kleinen gemeinen Biester sehen aus wie Fruchtfliegen, stechen aber wie Mücken und ihre Stiche jucken aber leider noch schlimmer und länger. Furchbare Viecher! Und die kann man dort und auch anderswo zu Tausenden antreffen. Naja, jedenfalls haben wir uns in Te Anau dann ein paar Wanderwege rausgesucht und waren dann richtig sportlich. 1 Tag wandern, 1 Tag faulenzen, wieder 1 Tag wandern, dann 1 Tag kayaken. aber dazu komme ich noch… wer ist eigentlich wir? Ich reise seit knapp 2 Wochen mit Daniel, einem Deutschen aus Stuttgart. Er hatte die gleiche Route wie ich und deshalb hab ich ihn mitgenommen.

    Wandern war wirklich sehr schön, teils auch gar nicht so ohne, der Schwierigkeitsgrad ging schon deutlich über eine Wald- und Wiesenwanderung hinaus. Man wird am Ende allerdings immer mit spektakulären Ausblicken auf Berge, Seen und wunderschöne Landschaften belohnt.  Andere kennen das ja vielleicht, aber ich bin noch nicht so viel gewandert in meinem Leben bisher.

    Tja und dann stand noch ein weiteres Highlight an, kayaken am Milford Sound. Sound heißt auf Deutsch soviel wie Meerenge, allerdings ist das geologisch gesehen wohl falsch, denn der Milford ist wie einige andere „Sound“ genannte Naturspektakel eigentlich ein Fjord wie aus dem Lehrbuch. Vor vielen Jahren von Gletschern in den Fels gegraben, jetzt überflutet. Aber man hat wohl den Namen „Sound“ gewählt, weil sich das noch besser vermarkten lässt- das ist zumindest eine Vermutung 🙂 Jedenfalls ist dieses Fjord einer der sehenswertesten überhaupt, riesige Berge, die aus dem Wasser ragen- einer davon ist sogar der höchste auf der ganzen Welt. Ein einmaliger Ort, um früh morgens durchzupaddeln und Seelöwen und Delfine zu sehen. Um durch den Fjord bis zum offenen Meer zu rudern, dauerte es immerhin um die 5 Stunden, mit kleinen Pausen zwischendrin natürlich. Zurück wurden wir dann aber zum Glück mit nem kleinen Boot gefahren 🙂

    Nach Milford sind wir dann die Südküste entlang gefahren, sind am südlichsten Punkt Neuseeland vorbeigekommen und jetzt mittlerweile in Dunedin gelandet. Dunedin ist eine Studentenstadt im schottischen Baustil- so heißt es zumindest, bin ja auch kein Experte, was sowas angeht- und ich genieße es ehrlich gesagt, wieder mal in der Zivilisation zu sein 🙂 Werde hier ein paar Tage verbringen und dann entscheiden, was ich mit der restlichen Zeit anfangen werde- mein Flieger nach Melbourne geht ja erst am 22. Januar. Ein Luxusproblem, ich weiß.

    Ich habe ein neues, großes Fotoalbum mit Bildern der letzten Tage hochgeladen, viel Spaß beim Anschauen 🙂

  • Nachgereicht: Christchurch

    Dez. 31st 2011

    By: skywalker83

    No comments

    Ja, wir waren auch schon in Christchurch. Das Erdbeben im Februar 2011 hat die Stadt sehr verändert, viele Gebäude wurden zerstört, das Stadtzentrum kann größtenteils nicht mehr betreten werden. Es war schon ein komisches Gefühl, dort herum zu gehen. Auch aktuell wird die Stadt immer wieder von Erdbeben erschüttert, einmal muss ich noch hin um mein Auto abzugeben und in den Flieger zu steigen- wird schon gut gehen. Ein paar Bilder von Christchurch sind online!

  • Weihnachten am Strand – Silvester auch

    Dez. 31st 2011

    By: skywalker83

    No comments

    Heute ist der 31. Dezember 2011 und ich bin in Queenstown angekommen. Ehemalig ein kleines Dorf, inzwischen eine Touristenhochburg mit Skiresort Charakter. Hier werde ich dieses Jahr den Jahreswechsel feiern, wohlgemerkt 12 Stunden früher als Freunde und Familie Zuhause 🙂

    Inzwischen sind 5 Wochen in Neuseeland vergangen und nur noch 3 sind übrig. Am 22. Januar geht mein Flug von Christchurch nach Melbourne, wo ich ein paar Tage verbringen und mir die Australien Open anschauen werde! Bis dahin gibt es aber noch genug zu sehen in Neuseeland, ganz ehrlich, selbst 2 Monate sind lange nicht genug, um alles zu sehen. Es gibt einfach zu viele schöne Orte und zu viele Aktivitäten. Grund genug, eines Tages wieder zu kommen.

    Eines der Highlights auf der Südinsel war auf jeden Fall der Heli Hike auf den Fox Gletscher. Bilder davon sind jetzt online + ein weiteres Fotoalbum!

    Neuseeland ist extrem abwechslungsreich, man bekommt das Gefühl, dass die schönsten Landschaften aus aller Welt in einem Land vereint worden sind. Es gibt fast alles: Traumstrände, stahlblaues Meer, wilde Küsten, hohe Gebirge mit Schnee, Vulkane, Geysire, heiße Quellen, Regenwald, Gletscher, Bergseen, unzählige Flüsse, viel grün und hügelige Hobbitlandschaft, Wale, Delfine… ja, und so weiter 🙂 Ich genieße die Zeit hier sehr, fahre einige Tausend Kilometer mit dem Mietauto und komme so sehr viel herum. Habe auch meistens nette Leute, die mitfahren- so habe ich Gesellschaft und gleichzeitig jemand, der sich an den nicht zu verachtenden Spritkosten beteiligt.

    Achja, Weihnachten! Das war auf jeden Fall auch ein Highlight. An einem gemütlichen, kleinen Hostel direkt am Meer bei bestem Wetter. Mal was ganz anderes! Kleiner Balkon mit Meerblick. Abends gab es ein kleines Buffet- jeder Bewohner hat etwas beigesteuert. 1. Weihnachtsfeiertag dann am Strand verbracht- aber nicht irgendeinem normalo Mallorca Strand- sondern einem der schönsten Strände, die ich bisher überhaupt gesehen habe. Extrem breit und mit hohen Sanddünen, Seelöwen Kolonie, riesige Felsen im Wasser (erinnert an Thailand!) und Ebbe und Flut, die 50m ausmachen und somit für ein ganz anderes Strandbild sorgen. Bilder folgen!

    Mir geht es also gut und ich hoffe, dass das mit euch allen Zuhause auch so ist! Melde mich wieder nach Silvester. Guten Rutsch an alle!

  • Schwefel, Kraterseen und Gletscher

    Dez. 19th 2011

    By: skywalker83

    No comments

    Inzwischen sind 4 Wochen in Neuseeland vergangen. Die letzten 12 Tage war Olaf (Co. Captain Kunz) „zu Besuch“, ein Freund aus der Heimat, was mich natürlich sehr gefreut hat! Da er leider nur 2 Wochen Zeit hatte, haben wir ein straffes aber sehr gutes Programm durchgezogen… schweißreiches Highlight war sicherlich eine 20km Wanderung mit zusätzlichem Aufstieg auf den Mount Ngauruhoe, welcher die Vorlage zum Schicksalsberg (engl. Mt Doom) war.
    Zusätzlich konnten wir einige Schwefelquellen und Geysire sehen und riechen! UND haben einen Helikopterausflug auf einen Gletscher gebucht. Letzteres war extrem beeindruckend- Bilder von Wanderung und Geysiren sind online… Gletscher folgt noch 🙂 Achja, die Hauptstadt Wellington haben wir auch besucht, allerdings nur 2 Tage, bevor es per Fähre auf die Südinsel ging… nur ein kurzer Beitrag diesmal- aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte…

  • Nikolaus in Neuseeland

    Dez. 6th 2011

    By: skywalker83

    No comments

    Vorhin hat mich jemand daran erinnert, dass heute Nikolaus ist. Ich hätte es ehrlich gesagt vergessen. Hier erinnert auch nicht viel an die Vorweihnachtszeit- dies zu meiner Entschuldigung. Naja gut, Lichterketten und sonstige Deko gibt es hier schon auch aber… es ist halt Sommer! Sommeranfang um genau zu sein und das bedeutet für mich was? Richtig, Heuschnupfen im Dezember!

    Seit gut 2 Wochen bin ich in Neuseeland- „der kleine Bruder“ Australiens. Hm, na allerhöchstens Cousin. Es gibt Parallelen, keine Frage, aber es ist doch auch sehr anders. Hauptunterschied: Man bekommt Alkohol wieder ganz normal im Supermarkt ohne Umweg über den Bottle Shop 🙂 Spaß beiseite, es gibt durchaus noch nennenswerte Unterschiede… zb die Landschaft. Grüner, hügeliger. Sollte ich sagen, mehr Mittelerde? (Die Herr der Ringe Welt). Dafür mit der Gewissheit, keinen giftigen Schlangen oder Spinnen zu begegnen-wobei ich das eigentlich auch recht spannend fand bei den Aussies.
    Die Leute sind sehr entspannt und freundlich, das fällt sofort auf- wobei das in Aus ja auch so war. Insgesamt kommt das Land etwas bescheidener (sympathischer?) rüber als der große Bruder… bzw Cousin. Etwas billiger ist das Leben hier auch, schon alleine durch den Wechselkurs. Tja, und die Ureinwohner heißen hier nicht Aborigines sondern Maori und auch mit denen wurde hier besser umgegangen als das beim großen Nachbarn der Fall war. Das ganze mal so als kleiner Zwischenvergleich. Aber jetzt nicht falsch verstehen; ich sage nicht Neuseeland ist besser, ich sage nur, es ist anders…

    Ich habe hier einen Mietwagen. Anfangs war ich etwas genervt in Auckland, große Stadt (für NZ zumindest) und ich wusste erst mal gar nicht, wie es weitergeht. Nach 2 Tagen Recherche und Auto suchen gings dann aber endlich los. Gefahren wird hier auch auf der linken Seite der Straße und man legt doch mehr Strecke zurück als man vielleicht denkt- oft sehr kurvenreich und steil durch die Berge- macht aber Spaß.

    Touren kann man hier auch wieder sehr viele unternehmen und es ist fast genauso einfach wie in Australien. Der Tourismus läuft. Hightlight war bisher der Ausflug auf „White Island“, eine Insel im Meer mit einem aktiven Vulkan- sehr spannend. Leider wurde ich auf der Hinfahrt seekrank und ..den Rest könnt ihr euch ja denken!

    Ansonsten stand bisher ein Bootsausflug zum „Hole in the Rock“ bei den Bay of Islands und ein Tagestrip mit dem Bus ganz in den Norden Neuseelands ans Cape Reinga (wo sich der Pazifik und die Tasmanische See treffen) auf dem Programm. Achja, und den größten und dicksten und höchsten Kauri Baum des Landes (über 50 m hoch) haben wir auch schon begutachtet.

    Die Tage wird Olaf, einer meiner ehem. Mitbewohner aus Zürich für 2 Wochen „vorbeikommen“- da freue ich mich natürlich sehr drauf. Und auf alles, was noch so ansteht; Heiße Quellen, mehr Vulkane, Seen, Berge, Rafting, Sky Diving…

    Schaut euch die Bilder an, hab jetzt endlich welche hochgeladen.

    PS: Bilder von der Great Ocean Road Tour in Australien sind jetzt auch drin.

  • Goodbye Australia…

    Nov. 21st 2011

    By: skywalker83

    No comments

    Die letzten Tage in Australien waren nochmal spektakulär- was die Natur angeht hauptsächlich 🙂 Nach der Great Ocen Road Tour war ich schließlich in Adelaide angelangt und konnte mir somit von der einzigen großen Stadt im Bundesstaat South Australia ein Bild machen. Also mit Melbourne und Sydney kann sie definitiv nicht mithalten, da fehlt es dann doch etwas an Flair. Aber: Man kann es schon ein paar Tage aushalten und ich hatte mal wieder ein gutes, recht neues Hostel erwischt- witzig: 18 Betten Raum und ich war der Einzige 🙂

    Aber jetzt zum Highlight: Kangaroo Island. Eine Insel vor Adelaides Küste, welche noch nicht ganz so gehyped wird wie vieles andere in Australien- aber allen berühmteren Orten in nichts nachsteht. Es war sogar eines der absolut schönsten Flecken, die ich dort gesehen habe. Schaut euch einfach die Bilder an; Traumstrände, türkisblaues Wasser, großartige Küsten, viele Tiere, wenig Touristen.

    Witzig: Eine Freundin aus Deutschland war zufällig zur gleichen Zeit in Adelaide und so haben wir den Trip nach Kangaroo Island zusammen gemacht. Praktischerweise hatte sie bereits ein Auto gemietet 🙂 Waren nochmal zwei sehr coole Tage und für mich ein gelungener Abschluss meiner Australien-Zeit. @Kristin: Danke nochmal, dass du mein „überflüssiges Gepäck“ mit nach Deutschland nimmst! Ein Traum für jeden Backpacker 🙂

    Ja Freunde, aber ich werde nach Australien zurückkehren und zwar am 22. Januar, da ich Karten für die Australien Open (Tennis) in Melbourne gebucht habe! Somit werde ich am 24. und 25. Januar beim Viertelfinale live dabei sein!

    Nun bin ich aber erst mal in Auckland, Neuseeland angekommen und es stehen 2 Monate im Land der Hobbits an…
    Berichte folgen. PS: Wir Kiwis führen die Welt an- zumindest was die Zeit angeht: +12 Stunden, mehr geht nicht.

    • 1
    • 2
    • 3
    • >
  • Kalender

    Juni 2026
    M D M D F S S
    1234567
    891011121314
    15161718192021
    22232425262728
    2930  
    « Aug.    
  • Kategorien

    • Alles (45)
      • Asien (5)
        • Singapur (5)
      • Ozeanien (25)
        • Australien (17)
        • Fidschi (1)
        • Hawaii (1)
        • Neuseeland (6)
      • Südamerika (11)
        • Argentinien (1)
        • Bolivien (6)
        • Ecuador (2)
        • Kolumbien (1)
        • Peru (1)
      • Zentralamerika (3)
        • Panama (3)
  • Neueste Kommentare

    • Schlichteruski bei Bolivien – Die Minen von Potosí
    • Dolfenberger bei Bolivien – Die Minen von Potosí
    • Claudius bei Bolivien – Die Minen von Potosí
    • Dolfenberger bei Bolivien – Sucre
    • Dom bei Bolivien – Uyuni und die Salzwüste
    • skywalker83 bei Segeln nach Cartagena
  • Today´s Motto

    Demnächst: Buenos Aires, Iguazu Fälle, Rio de Janeiro...

Admin | Reiseblog anlegen | Ein Service von Weltreise-Info

Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen