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3,2,1…einfachmalweg – ein Reiseblog

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  • Bolivien – Uyuni und die Salzwüste

    Juli 11th 2012

    By: skywalker83

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    Mit dem Nachtbus gings von La Paz nach Uyuni, gute 10 Stunden durch eisige Kälte und holprige Wüste. Die schlimmste Busfahrt bisher vor allem wegen der Temperaturen. Als wir morgens um 5 Uhr in Uyuni ankamen, mussten wir noch 2 Stunden im Bus sitzen bleiben, da um diese Uhrzeit noch gar nichts draußen los ist. Die Scheiben waren gefroren, Uyuni ist eine der kältesten Orte auf diesem Planeten- da halfen auch die Decken nichts.

    Uyuni selbst ist wie gesagt ein unwirtlicher Ort mit Frostbeulengarantie, übersäht mit Italienischen Restaurants für die Touris und zahlreichen Agenturen, welche die Reisenden buchstäblich in die Salzwüste schicken. Ein Standardtrip dauert 3 Tage, 2 Nächte, ist ebenfalls sehr kalt sobald die Sonne verschwindet, aber jeden Cent wert dank der spektakulären und bizarren Landschaften, die man zu sehen bekommt.

    Direkt am gleichen Tag sind wir noch los, Tessa und ich teilten uns den Jeep mit dem Fahrer, Guide und einer Koreanischen Familie.

    Am ersten Tag besuchten wir einen Eisenbahnfriedhof und danach das Highlight: die Salzwüste, die früher mal ein Ozean war. Unwirklich, fast schneeartig breitete sich die riesige weiße Fläche vor uns aus. Wir kletterten auf einer von Kakteen übersääten „Insel“ herum, faszinierende Aussichten von oben…

    In der ersten Nacht gingen die Temperaturen noch, in der zweiten wars trotz zig-Lagen Klamotten und 4 Decken kalt. Die Behausungen waren auch nur einfache, aus Salzblöcken gebaute Häuser ohne jegliche Heizung. Das Essen war prinzipiell in Ordnung- die heiße Suppe obligatorisch. Jeden Tag gab es andere Landschaften zu sehen, am zweiten stand eine Lagune mit Flamingos im Vordergrund. Am dritten Tag auch nochmal farbige Lagunen, Geysire auf 5000 Meter Höhe und Wüstenlandschaft mit schneebedeckten Bergen und Vulkanen. Die Koreaner wurde am Ende des Tages Nahe der Chilenischen Grenze abgesetzt und sie fuhren mit dem Bus weiter. Achja, davor gabs noch ein lange ersehntes Bad in natürlichen heißen Quellen direkt nach Sonnenaufgang.

    Am Abend des dritten Tages waren wir nach mehrstündiger Jeepfahrt wieder zurück in Uyuni und erfreuten uns einer laumwarmen Dusche in einem eisigen Hostel. Wir blieben sogar noch zwei weitere Nächte dort um uns das Deutschland-Italien Spiel anzuschauen. Naja.

    Am Tag nach dem Spiel musste Tessa um 6 Uhr morgens auf ihren Bus. Sie hatte noch eine Woche Zeit bis zu ihrem Rückflug nach London. Für sie gings in Richtung Argentinien, Iguazu Fälle, dann Rio de Janeiro. THANKS FOR 4 PERFECT MONTHS AND CU IN SEPTEMBER!

    Zum ersten Mal seit vielen Wochen war ich wieder alleine unterwegs und stieg ein paar Stunden später ins Flugzeug nach Sucre, da ich mir die Busfahrt nicht antun wollte. -> viele Bilder von der Tour in der Galerie

  • Bolivien – La Paz

    Juli 11th 2012

    By: skywalker83

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    Von Copacabana fährt man ca. 4 Stunden im Bus nach La Paz. Spektakulär ist der Moment, wenn man die Stadt zum ersten Mal von oben sieht, sobald man über den Pass gerumpelt kommt. Ein riesiges Häusermeer breitet sich vor einem aus. Dennoch: Wir blieben nur eine Nacht in der Hauptstadt, da Tessa langsam die Zeit ausging und wir zusammen noch die Salar de Uyuni Tour im Südwesten des Landes machen wollten. Deshalb kann ich nicht wirklich viel über La Paz sagen, der erste Eindruck war ok, etwas hektisch, typisch Großstadt eben. Wir besuchten noch den „Witches Market“, also quasi den Markt der lokal ansässigen Hexen, wo natürlich viel Klamotten aber auch Zauberhokuspokus verkauft wurde. Besonders makaberes Highlight: Ausgestopfte Exemplare von ungeborenen Alpacas (Lama ähnliche Tiere).

    Da ich so gut wie keine Bilder in La Paz gemacht habe, erspare ich mir, ein Album dafür zu erstellen 🙂

  • Bolivien – Copacabana

    Juli 11th 2012

    By: skywalker83

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    Nach Peru freuten wir uns auf das günstigste Land Südamerikas und überquerten Ende Juni die Grenze nach Bolivien. Noch auf der Peruanischen Seite fuhren wir mit dem Bus am Titicaca-See entlang, dem höchsten befahrbaren See der Welt auf 3880 Metern Höhe. Stahlblau und friedlich liegt er dort und macht mit der wunderbaren Landschaft drumherum dem Bodensee Konkurrenz.

    Unser erster Stop in Bolivien war die Grenzstadt Copacabana, nicht zu verwechseln mit diversen Stränden in Brasilien. Dort fanden wir unsere beste Unterkunft überhaupt bisher. Ein „Hostel“ mit diversen einzelnen Themen-Apartements direkt auf den Berg gebaut mit perfektem Blick auf den See. Kamin drinnen, heißer Whirlpool draußen liesen uns die Abends und vor allem Nachts ziemlich kühlen Temperaturen vergessen.

    Die Stadt selbst ist gemütlich und bot gleich eine der attraktivsten Seiten Boliviens- gutes billiges Essen. Gegrillter Fisch mit Kartoffeln, Reis und Salat für ca. 1 Euro, da kann man nicht meckern. Zwei sehr gemütliche Tage verbrachten wir dort bevor wir den Bus in die Hauptstadt La Paz nahmen. Mehr Bilder wie immer in der Galerie!

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