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3,2,1…einfachmalweg – ein Reiseblog

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  • Peru & Machu Picchu

    Juli 8th 2012

    By: skywalker83

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    Nachdem wir von Galapagos zurückehrten, gings zügig über die Grenze nach Peru. Es ist interessant, wie unterschiedlich die Länder in Südamerika doch nicht. Peru ist definitiv das ärmste Land, das wir bis dahin gesehen hatten. Ganz groß in Peru sind die kleinen Mototaxis, motorisierte „Kinderwägen“, in denen ein Fahrer und 2 Fahrgäste Platz haben. Ziemlich windig, da offen und keine Fenster und „spannend“, wenn man neben einem LKW im chaotischen Verkehr herfährt. Wir sind dann auch recht schnell nach Lima gereist. Schlappe 20 Stunden Busfahrt. Die Busse in Peru gehören allerdings zu den besten, die ich bisher gesehen habe. Gemütliche Sitze, große Fenster, Toiletten, sogar Internet gabs. Aber das funktionierte nur manchmal. Egal, Fakt ist, in Peru kann man sicher und gut Bus fahren. Die Panamerica (Hauptstraße, die sich durch den ganzen Kontinent zieht) führt in Peru meist an der Küste entlang. Auf der einen Seite sieht man den Pazifischen Ozean, auf der andere die karge Wüstenlandschaft. Dahinter kommen die Anden und hinter den Bergen fängt der Regenwald an. Auch Peru hat eine unglaubliche Vielfalt.

    Die Hauptstadt Lima hat uns nicht wirklich umgehauen, aber ein paar Tage kann man auch dort verbringen um sich die wichtigen Plätze mal anzusehen.

    Unser nächstes Ziel war Nazca, ein unspektakulärer Ort, der durch die rätselhaften Linien im Boden der umliegenden Wüste berühmt wurde. Wir selbst haben den Rundflug nicht gemacht, aber auch von Aussichtstürmen und von Hügeln aus kann man die Formen betrachten. Man glaubt, das einheimische Völker mit den Göttern kommunizieren wollten. Ausserdem haben wir noch alte Gräber besichtigt, in denen Original Mumien lagen. Recht interessant…

     

    Was natürlich jeder macht in Peru: Cusco und Machu Picchu. Und das war auch unser nächstes Ziel. Cusco ist eine wunderschöne antike Stadt mit Inkahistorie. Früher Mittelpunkt der Inkas ist Cusco heute der Ausgangspunkt für alle Reisenden um sich diverse Inkaruinen anzuschauen. Und das lohnt sich definitiv- Machu Picchu steht außer Frage, vielleicht das Highlight des ganzen Kontinentes, aber auch andere ehem. Inkasiedlungen sind spektakulär; die Landschaft, die Berge und die beeindruckende Bauweise.

    Um Cusco herum gibt es wunderschöne Wanderungen und besonders der Tag und die Anreise nach Aguas Calientes/Machu Picchu waren ein tolles Erlebnis, welches allerdings auch mit viel Schweißarbeit verbunden war! Wir wählten die alternative Route, welche länger und anstrengender ist, dennoch reizvoll und auch billiger. Morgens früh gings in Cusco los mit dem ersten von 3 Kleinbusen an diesem Tag, bevor wir dann nach mehrstündiger Reise zu Fuß die letzten 20 Kilometer an den Bahngleisen entlang zurücklegten.

     

    Die Nacht in Aguas Calientes war kurz, um 5 Uhr morgens spazierten wir noch im Dunkeln los und erreichten die Tore von Machu Picchu nach einem sehr steilen Anstieg um 6.30 Uhr. Der frühe Aufwand lohnt sich, der Sonnenaufgang über der antiken Inkastadt ist sehenswert. Den ganzen Tag wanderten wir durch die Ruinen und kletterten auch auf Hyana Picchu, den Berg dahinter- sehr schweißtreibend aber die Aussicht von oben ist atemberaubend. Mehr Bilder in der Gallerie!

  • Galapagos Islands

    Juli 8th 2012

    By: skywalker83

    No comments

    Gut eineinhalb Monate sind seit meinem letzten Bericht vergangen. Natürlich ist viel passiert in der Zeit und ich werde versuchen, zumindest etwas über die Highlights zu erzählen. Und dazu gehörten die Galapagos Inseln definitiv. Man wird ja oft gefragt, was einem am Besten gefallen hat- eine schier unmöglich zu beantwortende Frage- in diesem Fall relativ einfach. Nachdem Tessa und ich einige Zeit in Quito verbracht hatten, nahmen wir einen Bus nach Banos, einem gemütlichen Ort in einem Andental, wo wir uns drei Tage lang vom Großstadtleben ausruhten. Banos ist ähnlich wie San Gil in Kolumbien ein Ort, in dem viele Funsportarten wie Rafting, Paragliding, Mountainbiking etc. angeboten werden. Und an jeder Ecke gibts Masagen. Abends relaxten wir in den natürlichen Thermalquellen und tagsüber erkundedeten wir die Gegend zu Fuß oder mit Fahrrädern.

    Das große Ereignis Galapagos stand aber noch bevor und deshalb fuhren wir (mit dem Bus natürlich) nach Guayaquil, der größten- aber nicht schönsten- Stadt Ecuadors. Von dort aus gibt´s die günstigsten Flüge nach Galapagos und nach einer Nacht ganz in der Nähe des Flughafens stiegen wir in den Flieger. Ca. 2 Stunden sind die Inseln vom Festland entfernt und das reicht um in eine ganz andere Welt einzutauchen.

    Die Galapagos Inseln wirken wie eine Naturdokumentation in der man selbst mitspielt. Viele Tiere gibt es allerdings nicht auf der Hauptinsel Santa Cruz, sondern sind auf verschiedene Inseln verteilt. Um die Vielfalt zu sehen, muss man eine Kreuzfahrt buchen und da gibt es eine große Auswahl! 4 Tages, 5 Tages, 8 Tagestrips zu verschiedenen Inseln auf verschiedenen Booten von Holzklasse bis Luxusschiff. Es ist nicht einfach die Übersicht zu behalten aber wir entschieden uns gleich am ersten Tag spontan für ein Schiff und wurden noch am selben Abend an Bord gebracht. 8 Tage Kreuzfahrt im Naturparadies standen bevor.

    Jeden Nacht während wir schliefen, fuhr das Boot eine andere Insel an und tagsüber gab es dann Landgänge, Schnorcheln, Verpflegung und vieeele Fotos. Unser Guide, Ivan, war ein kautziger aber recht witziger Typ und erklärte und vieles über die Inseln und Tiere. Ihr werdet euch die Bilder anschauen und das ist auch gut so, denn ich könnte sicherlich keine vollständige Liste der Tiere, die wir gesehen haben, erstellen. Aber hier mal das, was mir spontan einfällt: Seelöwen, Fellrobben, Fregattvögel, Blaufußtölpel, Rotfußtölpel, Galapagosmöwen, Tropische Vögel, Pelikane, Albatrosse, Darwinfinken, Land- und Meeresiguanas, Riesenschildkröten, Pinguine, Eidechsen, Delfine, Orcas, Rochen, Haie, unzählige Korallenfische, … es war unglaublich. Und an die meisten Tier konnte man bis auf wenige Schritte herangehen, da diese sich nicht fürchten.

    Mit dem Schiff und der Crew waren wir auch zufrieden, das Essen und der Service waren gut. Dennoch, nach 8 Tagen auf dem Meer waren wir dann auch wieder froh, festen Boden unter den Füßen zu haben, und vor allem in einem nicht wankenden Bett schlafen zu können.

    Nach zwei weiteren Tagen in Puerto Ayora flogen wir zurück aufs Ecuadorianische Festland, mit mindestens einem weinenden Auge. Bilder in der Galerie!

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