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3,2,1…einfachmalweg – ein Reiseblog

Singapore – Australia – New Zealand – Fiji – Hawaii – Panama – Colombia – Ecuador/Galapagos – Peru – Bolivia – Argentina – Brazil

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  • Nach 4 Wochen Panama aufs schwimmende Luxushotel

    März 31st 2012

    By: skywalker83

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    Meine letzten 3 Tage in Panama sind angebrochen. Am 2.4. geht es auf den Segelkatamaran „Cleos Angel“. Die Reise wird 6 Tage und 5 Nächte dauern und führt uns von Porto Bello, Panama nach Cartagena, Kolumbien. Endlich nach Südamerika!

    Der Segeltörn verspricht ein absoluter Luxustrip zu werden, sofern alles gut geht- wir hoffen natürlich auf Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Und bitte kein Sturm und viel Geschaukel, seekrank werden muss nicht sein.
    Captain Frank und seine Frau Claudia, beide aus Deutschland, sind erfahrene Segler und Besitzer des Bootes. Die Bilder sehen vielversprechend aus und ich hoffe auf gute deutsche Küche 🙂

    Auf der Reise werden wir uns 3-4 Tage bei den San Blas Inseln aufhalten, schnorcheln, tauchen, schwimmen, am Strand und auf dem Boot faulenzen. Die eigentliche Überfahrt nach Kolumbien wird dann ca. 2 Tage dauern.

    Hier der Link zur Website des Bootes:

    http://www.cleos-charter.de

    Ich werde mich nach dem Trip melden und berichten!
    Bis dahin… sonnige Grüße aus Panama City

  • Panama (City)

    März 25th 2012

    By: skywalker83

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    Flight to Panama CityVorbereitungen im Flieger...Nach ca. 19 Studen Reise (11 Stunden Flüge plus 8 Stunden Transfer- und Wartezeiten) kam ich also in Panama Stadt an. Eigentlich machen mir lange Reisen rel. wenig aus. Im Flugzeug schaut man einen Film, unterhält sich mit dem Nachbarn oder träumt vor sich hin (darin bin ich ja sowieso schon immer Experte gewesen 🙂 ). Einzig die Phasen, wenn man richtig müde ist und nicht schlafen kann, nerven dann doch etwas und man wünscht sich ein richtiges Bett.

    1000g Carne (Hackfleisch)
    Aber egal, zum ersten mal Lateinamerikanischen Boden betreten und gleich am Flughafen und anschließend am Taxistand gemerkt, dass die Sprache hier wohl die größte Hürde werden wird.

    Habe es aber dann doch geschafft, dem Taxifahrer den Zettel unter die Nase zu halten, auf dem die Adresse meiner Unterkunft stand, und kam somit ohne größere Probleme ans Ziel. Mein Gastgeber, Ramses, war wirklich sehr nett. Ein ruhiger Typ, 45 Jahre alt, Junggeselle. Abgesehen von mir war noch ein anderer Couchsurfer da, Daniel aus Brasilien. Ramses hat erzählt, er hat fast immer Gäste. Er arbeitete in einem Büro ganz in der Nähe, ging morgens früh aus dem Haus und kam Abends wieder. Normale Bürozeiten eben. Wir durften aber die ganze Zeit über in der Wohnung bleiben und hatten jeweils einen Ersatzschlüssel für die Wohnung- wirklich sehr praktisch. Das ganze war sowieso mehr wie ein Hotel. Das Gästezimmer war mit 2 vollwertigen Betten ausgestattet, nix Couch oder so 🙂 Und zum Dank wird dann auch mal 1 KG Hackfleisch gekocht 🙂Panama City

    Am zweiten Tag hab ich dann zum ersten Mal Panama City erkundet. Habe mich in eine riesige Shopping Mall fahren lassen, dort bei Subway Mittag gegessen, dann noch über einen Markt in der Stadt gelaufen. Panama Armbändchen und Trauben gekauft. Naja, weniger spektakulär. Was direkt auffällt, die Stadt ist ziemlich laut, das kommt natürlich vor allem von den alten amerikanischen Autos, die einfach einen Höllenlärm machen. Vor allem die Busse, welche hier „Diablo Rojo“ (Roter Teufel) genannt werden, hören sich an wie ein startendes Flugzeug. Trotzdem muss man mal damit gefahren sein, vor allem weil es auch das billigste Transportmittel ist. Und man hat gute Chancen, der einzige Ausländer im Bus zu sein. Wir sprechen hier übrigens von ehemaligen Schulbussen aus den USA, die gelben, hat jeder schon mal in diversen Filmen gesehen. Gelb sind sie hier aber nicht mehr, sondern ziemlich kreativ und bunt bemalt. Ganz witzig eigentlich.

    Ja und dann kam endlich der Herr Schlicht an. Dominik, ein Freund von mir aus Köln, kam für 10 Tage zu Besuch. Leider gab es ein Problem mit seinem Flugzeug, weshalb er 1 Tag in Atlanta fest saß. Aber dann… Panama City, Bocas del toro, Boquete. Das waren unsere gemeinsamen Stationen. In der Hauptstadt natürlich erst mal das Pflichtprogramm absolviert, Besuch am Panama Kanal. Zugeschaut, wie ein großer Frachter durch die Miraflores Schleuse … geschleust wurde. Bier inklusive.

    Nach 2 Tagen ging es dann aber endlich ab Richtung Karibikküste nach Bocas del Toro. Es gibt einen Bus dorthin, mit dem dauert es ca. 8-10 Stunden. Wir haben die schnellere, wenn auch etwas teurere Variante gewählt, das Flugzeug. In einer Stunde von Panama City nach Bocas Town mit einem Mini Flughafen. Das Gepäck wurde per Hand ausgegeben, elektrische Rollbänder gab es nicht.Bastimentos in Bocas

    Bocas ist ein typischer Karibikortfür Touris, Restaurants, Bars, Party und Strand in gemütlicher Atmosphäre. Hier überarbeitet sich keiner. Und wir auch nicht! Sind 3 Tage dort geblieben und haben in der Zeit auch noch eine andere Insel besucht, auf der es nochmal deutlich ruhiger zugeht. Dafür gab es aber einige sehr schöne Strände zu sehen, umgeben von Regenwald.Kaffee Bohnen

    Nach Bocas ging es dann ab nach Boquete, ein kleiner Ort im Hochland von Panama. Nach mehrstündiger Busfahrt durch nicht unspektakuläre Landschaften waren wir schließlich dort angekommen. Bekannt ist die Region unter anderem für den Kaffee, der dort angebaut wird. Hat wohl schon diverse Male die Goldmedaille bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Und wir haben auch eine „Kaffee-Tour“ gemacht, sprich eine Führung über eine Kaffeeplantage und ein Werk. Der Führer war sehr witzig und kompetent und wusste wie zu erwarten sehr viel über Kaffeeanbau und Herstellung. Achtung: Kein Nescafe mehr trinken!! 🙂Dominik & Lukas, die Kaffeetester

    Dominik musste leider nach 3 Nächten in Boquete den Heimweg antreten und ich war wieder „alleine“. Aber hey, danke nochmal für deinen Besuch, falls du das hier liest! Hat mich echt gefreut!! Jederzeit wieder.

    Was ist seit dem passiert?
    Nach ein paar weiteren Tagen und kleinen Wanderungen in Boquete gings dann für 3 Nächte ins Lost&Found Hostel. Relativ berühmt, da mitten in der Natur in den Bergen, kein Internet, einfach sehr abgelegen. Aber auch dort kommt man auf seine Kosten, vor allem, wenn man wirklich mal der Zivilisation entfliehen will. Affen hüpften manchmal in den Bäumen herum und nachts gab es dicke Leuchtkäfer zu sehen. Einen kompletten Tag hab ich dort mit einer Schnitzeljagd durch den Wald und um einen Fluss herum verbracht. Ziemlich anstrengend aber hat Spaß gemacht. Und einen weiteren spektakulären Wasserfall gabs noch obendrauf.Secret Falls

    Momentan bin ich wieder zurück in Bocas für ein paar Tage am Red Frog Beach. In 2 Tagen gehts dann aber zurück nach Panama City und von dort aus wird endlich der Segeltrip nach Kolumbien organisiert. Habe mich entschieden, nicht erst nach Costa Rica zu fahren.

    Ja und was macht das Spanisch? Noch nicht so viel! 🙂

  • Es gibt keinen Strom auf Hawaii – aber Bier!

    März 5th 2012

    By: skywalker83

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    Heute ist der 4.3. 2012, ein Tag nach meinem 29. Geburtstag und gleichzeitg Tag 200 meiner Reise. Ich sitze am internationalen Flughafen in Honolulu, Hawaii; in 2 Stunden geht mein Flug über Houston, Texas nach Panama City. Mit anderen Worten, in ca. 15 Stunden werde ich zum ersten mal Süd- bzw. Zentralamerika betreten. Ich bin noch nicht mal ganz sicher, ob ich reingelassen werde, da man für Panama eigentlich ein Ausreiseticket vorweisen muss, das ich aber nicht habe… ich bin aber nicht der erste mit diesem Problemchen, habe recherchiert und in der Regel klappt es schon irgendwie. Im schlimmsten Fall müsste ich eben noch ein Ticket kaufen. Ich werde die ersten Nächte bei Ramses, einem Einheimischen verbringen, er ist mein 3. Couchsurfing Gastgeber. In 2 Tagen kommt dann noch Dominik, ein Freund aus Deutschland“vorbei”, und wir werden uns knappe 2 Wochen Panama zusammen anschauen. Sehr cool, freut mich natürlich!Diamond Head, Honolulu

    Aber jetzt erst mal bischen was zu Hawaii, habe mich ja schon wieder länger nicht gemeldet, zumindest nicht mit Text, Bilder gabs ja schon zu sehen! 🙂

    Vielleicht mal kurz als Erklärung für alle, die sich noch nicht so genau mit Hawaii beschäftigt haben: Hawaii ist ein Bundesstaat der USA und besteht aus 8 Inseln. 7 davon kann man als Tourist betreten, eine gilt als „verbotene“ Insel. Die populärsten vier Inseln heißen Oahu, Maui, Kauai und Big Island. Auf der „Hauptinsel“ Oahu liegt der wichtigste Flughafen und die Hauptstadt Honolulu. Oahu ist aber nicht die größte Insel, das ist nämlich wie der Name schon sagt „Big Island“ bzw. Hawai`i (ja, die Insel gibt der gesamten Inselgruppe ihre Namen) und ist ca. doppelt so groß wie alle anderen 7 Inseln zusammen. Das Schöne ist, dass jede einzelne auf ihre Art verschieden und somit einen Besuch wert ist. Ich war auf den vier besagten Inseln plus Lana´i, dort aber nur einen Tag und etwas unfreiwillig – war aber trotzdem nett 🙂

    Oahu: Abgesehen vom sehr berühmten aber touristischen Waikiki Beach (an dem man sich meiner Meinung nach nicht zu lange aufhalten sollte) hat diese Insel noch deutlich mehr zu bieten. Traumstrände, Regenwald, Surfmeisterschaften, Albatrosskolinien, Fallschirmspringen…

    Maui, etwas weniger überlaufen aber immer noch mit genügend Touristen gesegnet. Bietet ebenfalls fast alles genannte und ist einfach eine sehr abwechslungsreiche Insel…

    Bis Island ist vor allem für seinen noch aktiven Vulkan bekannt und diverse Tauchplätze. Dazu nachher mehr.

    Kaua´i: Bekannt für seine Ruhe, Natur, Traumstrände. Dort wurden große Teile des Films Jurassic Park gedreht.  Es gibt dort aber leider keine Dinosaurier mehr aber dafür sehr sehr viele Hühner.

    Okay, und ich fange nochmal von vorne an: In Honolulu mit dem Flieger angekommen (von Fiji) dort erst mal genervt, weil es keinen Blumenkranz zur Begrüßung gab und ich ewig suchen musste, bis ich endlich mal 2,50 Dollar in passend und bar hatte. Der Bus gibt nämlich kein Wechselgeld. Aber dafür ist er billig.

    Die ersten 3 Nächte dann in einem Hostel nahe Waikiki Beach verbracht. War ganz ok für ein Stadthostel, aber die sind halt tendenziell immer etwas schäbiger. Waikiki ist quasi der Ballermann von Hawaii. Wenn man nur hier bleibt und sich nichts anderes anschaut, ist man wohl selber schuld. Habe am zweiten Tag einen Ausflug an die Hanauma Bay gemacht, ein unter Naturschutz stehender Strand mit Riff, an dem man gut schnorcheln kann. Fazit wie so oft: Sehr schön!

    Hanauma Bay

    Man merkt natürlich, dass man in den USA ist. Fastfood im Überfluss, dicke, laute Autos und Amis überall. Plus Touristen. Wobei Hawaii schon noch etwas unterschiedlich zum Festland ist und das nicht nur, weil es hier immer „Mahalo“ anstatt „Thank you“ heißt. Ich will mich auch gar nicht über das Essen beschweren, das ist hier schon ganz gut, es gibt einfach soviel Auswahl überall und es muss nicht unbedingt Fast Food sein, es gibt auch besseres. Und obwohl Hawaii als teuer gilt, sind einige Dinge doch wieder gefühlt billiger, z.B. Alkohol. So ist das halt wenn man vom teuren Australien und Neuseeland kommt. Auch Aktivitäten wie Fallschirmspringen, Whalewatching etc. sind hier deutlich günstiger.

    Am vierten Tag ging es dann mit einem Miniflugzeug zur Insel Maui, wo ich eine Woche geblieben bin. Hatte dort ein ziemlich schönes Hostel gefunden, mit Whirlpool im Garten, gute Leute und gratis Ausflügen jeden Tag. Es gab Dschungelwanderungen, Schnorchel-Touren, Vulkanwanderungen… so lies es sich schon aushalten! Die letzten zwei Tage hatte ich noch selbst ein Mietauto und bin noch etwas rumgefahren. Z.B. an den Red Sand Beach und den Black Sand Beach. Siehe auch unter Fotos.

    Ein weiteres Highlight war definitiv das Whalewatching- Buckelwale mit Kälbern, der Februar ist der beste Monat im Jahr um sie dort zu sehen. Sehr beeindruckend, wenn diese riesigen Tiere aus dem Wasser springen. Und wenn man seinen Kopf unter Wasser hält, hört man sie singen.Wal springt aus dem Wasser bei Maui
    Achja! Eins hab ich vergessen: Ich bin gar nicht direkt nach Maui geflogen, sondern auf die kleine Insel Lana´i die direkt drunter liegt. Und wieso? Weil ich es irgendwie geschafft habe, mir einen falschen Flug zu buchen und der lies sich eben nicht stornieren. Darum bin ich dann dort gelandet, habe mich einen Tag umgeschaut und bin dann Abends mit der Fähre nach Maui 🙂 Mittlerweile werd ich auch nicht mehr seekrank und kann auch lesen im Bus, ohne dass mir schlecht wird- hoffe, das bleibt jetzt so und war nicht nur Zufall.

    Nach einer Woche Maui gings dann nach Big Island. Inselhopping mit dem Flugzeug quasi.
    Raus aus dem Flughafen, schnell zur Mietwagenstation und dann erst mal ab ins Hostel. Achja, der Mietwagen. Ist schon witzig, was man da manchmal bekommt. Ich hatte es online gebucht und einfach die günstigste Klasse gewählt. Und dann stellen die mir so einen Sportwagen hin. Sah schon ganz nett aus aber eigentlich mag ich diese Karren gar nicht so, weil die so niedrig und unpraktisch sind und ich fast einen Tick zu groß dafür bin. Sind halt so Angeberautos 🙂 Aber es war dann doch ganz witzig, damit zu fahren und bei Sonne hab ich dann natürlich auch das Dach verschwinden lassen.Cabrio fahren auf Big Island

    Ja, leider hats gleich von Anfang an wieder wie aus Kübeln geschüttet und ich hab ne Weile gebraucht, bis ich die Unterkunft gefunden hatte. Zwischendurch gings mal wieder kurz zu Subway. Ich muss ja schon sagen, dass das mein Lieblings Fastfood geworden ist. Mc Donalds, Burger King und Co. mag ich eigentlich nicht mehr so sehr, man fühlt sich einfach immer zu voll danach. Aber das ist ja auch keine wirklich neue Erkenntnis. Subway allerdings könnt ich fast jeden Tag essen- ist ja tendenziell auch noch das gesundeste Fastfood.

    Das Hilo Backpackers Hostel hat mir richtig gut gefallen. Hohe, große Räume, vor allem der Gemeinschaftsraum. Kein Wunder, bevor es ein Hostel wurde, wurde das Haus als Feuerwehrstation und davor als kleine Kirche benutzt. Wenig los, schön ruhig, freies Internet (wie bisher fast überall auf Hawaii, so wie es halt sein muss), gute Badezimmer und Betten. Hat alles gepasst. Aber ein altes Gebäude, wie schon erwähnt, und somit auch Abnutzungserscheinungen, zumindest was die Stromverteilung angeht. Mit Verteilen war dann am Nachmittag nicht mehr viel, es gab nämlich einen Stromausfall, der ca. 24 Stunden anhalten sollte. Die Sicherungen waren komplett durchgebrannt. Was erst mal nervig erschien, wurde dann aber doch nochmal zu einer angenehmen Abwechslung, denn es gab Gratis Pizza bei Kerzenlicht und obendrauf noch das Geld für eine Nacht zurück.

    Am Abend des ersten Tages bin dann in den Volcano National Park gefahren und habe mir eine Krater angeschaut aus dem man im Dunkeln Lava glühen sieht. Sehr eindrucksvoll.

    Lava glüht im Krater

    Das Beste folgte dann aber am nächsten Tag: Ein Nachttauchgang mit Manta Rochen. Eines der beeindruckendsten Sachen, die ich auf meiner Reise bisher erlebt habe. Man springt im Dunkeln ins Wasser mit einer Taschenlampe bewaffnet, setzt sich auf den Meeresgrund in ca. 10 m Tiefe, leuchtet und wartet und wartet bis die Mantas kommen. Und das geht schnell, denn die kennen das schon und wissen, dass bei den Tauchern viel Futter wartet. Sie ernähren sich nämlich von Plankton, welches vom Licht der Lampen angezogen wird.
    Einfach spektakulär, knapp 20 riesige Rochen (bis zu 5 m breit) schwebten für 45 Minuten über unseren Köpfen, drehten Loopings und kamen bis auf wenige Zentimeter an uns heran. Manchmal musste man sich sogar ducken. Das ganze sah aus wie eine Lasershow mit den Stars, den Mantas, in der Mitte.Manta Ray Dive
    Und jetzt noch für alle Hobbybiologen, die gehört haben “dass doch der eine Australische Krokodilmann von so einem Rochen getötet wurde”: Steve Irwin, so heißt der nämlich, starb mysteriöserweise durch einen Stachelrochen, welche eigentlich auch harmlos sind, aber eben im Gegensatz zu Mantarochen, welche gar keine Waffen haben, einen Stachel besitzen. Daher der Name. Also keine Panik, Mantas, und Rochen im allgemeinen sind sehr friendliche Tiere.

    Am dritten Tag bin ich dann noch bischen auf Big Island rumgefahren, ohne nennenswerte Highlights, einfach Alltagsgeschäft, Wasserfälle, Strände und so langweiliger Kram 🙂

    Ja, und dann ging es nach Kaua´i, die „Garteninsel“ und vermeintlich schönste und üppigste in Hawaii. Habe dort 4 Nächte verbracht. Mal wieder ein gemütliches Hostel, sehr familiär und wie eigentlich fast immer nette Leute getroffen. Unter anderem Flip (Anthony), ein Amerikaner, den ich jetzt noch mal erwähnen muss, weil wir uns ganz besonders gut verstanden haben. Achja, und dann war da noch Reto und Jonas, zwei Schweizer aus Winterthur, die allerdings nicht zusammen unterwegs waren. Habe mich aber mit beiden angefreundet und wir haben unter anderem dem Ausflug zum Waimea Canyon zusammen gemacht. Dieser wird auch gern mal Grand Canyon des Pazifiks genannt, ist allerdings deutlich grüner als sein große Bruder in Arizona. Waimea CanyonAbgesehen vom Canyon gab es noch einen Tagesausflug mit dem Kayak zu einem ziemlich beeindruckenden Wasserfall im Regenwald, den “Secret Falls”. War eine ziemlich schlammige Angelegenheit- aber cool!

    Kaua´i ist wirklich extrem grün und hat paradisische Stellen, das Wetter hätte allerdings schon besser sein können, es hat einfach oft geregnet. Naja, warm ist es ja trotzdem.


    Und dann gings wieder zurück nach Oahu, für die letzten 3 Nächte, nochmal eine Nacht in Waikiki und dann 2 Nächte an der Nordseite, von wo ich quasi gerade komme. Sehr schön dort oben, realaxt und beliebt bei Profi-Surfern und wir haben heute gesehen, wieso. Riesige Wellen, ich schätze mal, um 4-5 Meter hoch. Habe ich nirgends zuvor gesehen. Und manche surfen da wirklich… schon beeindruckend, sowohl die Sportart als auch die Naturgewalt.


    Surfer, Oahu North Shore

    Und was war mit Fallschirmspringen? Seit Australien will ich das ja machen und hab jetzt im Endeffekt bis Hawaii und meinem Geburtstag gewartet und…: Es wurde wegen Regen abgesagt. Etwas schade ist es schon aber es war ja nicht die letzte Gelegenheit.

    Hawaii war eine ganz besondere Zeit, 3 Wochen sind sehr schnell vergangen, ich habe mal wieder viele gute Leute kennen gelernt, von denen ich hoffentlich einige irgendwann wieder sehen werde und ich habe einen Überblick über die Inseln hier bekommen. Ein zweiter Besuch ist nicht ausgeschlossen. Mit Hawaii endet für mich auch die Hälfte meiner Reise. Singapur, Australien, Neuseeland, Fiji… und jetzt Hawaii liegt hinter mir.

    Ein neues Abenteuer steht an und das heißt Südamerika. Spanisch lernen, das ist mein Hauptziel, mal sehen wie es läuft. Ich habe viel gesehen in der letzten Zeit und merke, dass ich mal wieder etwas Ruhe und langsameres Reisen brauche. Das sollte doch aber zu schaffen sein 🙂

    Ich bin schon etwas aufgeregt und gespannt, was mich erwartet. Länder, die auf dem Plan stehen (kein Muss aber möglich): Panama, Costa Rica, Kolumbien, Ecuador+Galapagos, Peru, Chile, Bolivien, Argentinien, Brasilien, (Uruguay, Paraguay?)…

    Ab jetzt habe ich auch das Gefühl, dass der Countdown für meine Rückkehr rückwärts läuft, auch wenn das noch ein paar Monate dauern kann.

    Auf geht´s nach Panama!

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